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Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Lyonel-Feininger-Galerie

About the museum

Die Lyonel-Feininger-Galerie wurde 1986 in der heutigen Welterbestadt Quedlinburg gegründet, um die Sammlung Dr. Hermann Klumpp (1902–1987) aufzunehmen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei handelt es sich um einen der weltweit umfangreichsten Bestände an Druckgrafik von dem bedeutenden Künstler Lyonel Feininger (1871–1956). 2006 wurde die Galerie als eigene Einrichtung in die Stiftung Moritzburg Halle (Saale). Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt integriert. Beide Häuser gingen im Zuge der Stiftungsstrukturreform 2014 über in die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, heute Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Über seinen prominenten Kernbestand hinaus entfaltet sich die Feininger-Galerie seitdem zu einem Museum für grafische Künste, das überregional agiert und mit Sonderausstellungen auch hochkarätige Grafik aus allen Epochen zeigt. Neben internationaler Weltkunst schließt das Programm auch die Kunstgeschichte der Region und ihre Gegenwart ein.

Der Gesamtbestand der Galerie beläuft sich, Dauerleihgaben eingeschlossen, auf knapp 2.400 Werke. Nach Abschluss der Kooperation mit der Stadt Quedlinburg wird
auch deren Kupferstichsammlung als Dauerleihgabe in der Galerie museal betreut. Das bedeutet für 2017 einen Zuwachs von weiteren ca. 5.000 Blättern. Hervorzuheben sind außerdem die Dauerleihgaben mit Arbeiten auf Papier von Künstlern der Klassischen Moderne von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz seit 2005, die Stiftung Karl Völker seit 2015 und die Schenkung Felix Martin Furtwängler 2016.

Die Sammlungsbestände der Feininger-Galerie werden schrittweise digital erfasst. Das hier zur Verfügung gestellte Bildmaterial zeigt den jetzigen Arbeitsstand und versteht sich nicht als repräsentativer Querschnitt. Wichtige Werke, vor allem die von Lyonel Feininger, können zudem aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Internet eingestellt werden.