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Technikmuseum Magdeburg

About the museum

Das Technikmuseum Magdeburg verfügt über zahlreiche spannende Sammlungen und technische Sachzeugen aus den Bereichen Industrie und Handwerk, Landwirtschaft, Verkehrstechnik sowie Drucktechnik.
Die Ausstellung gibt vielfältige Einblicke in die technikhistorische und industriekulturelle Bedeutung der Stadt Magdeburg und seiner Region, welche auf eine lange gewerbliche und industrielle Blütezeit zurückblickt. Mit dem Beginn der Industrialisierung entstanden zahlreiche bedeutende Maschinen, welche als Meilensteine der technischen Erfindung gelten. Diese zogen die Entstehung von großen Industriebetrieben nach sich, gefolgt von einem städtetypischen Handwerk, welches die spezifischen Bedürfnisse der Stadtbevölkerung abdeckte. Bedingt durch die günstigen Verkehrsverbindungen erlangte auch der Eisenbahnbau eine besondere Bedeutung. Ende des 19. Jahrhunderts kamen Entwicklungen in der Feinmechanik dazu, die unter anderem den Motorenbau beflügelte. Neben ersten Motorfliegern von Hans Grade traten Autos und Motorräder. Außerdem wurden Landwirtschaft und Nahrungsmittelverarbeitung zum Impulsgeber für eine spezifische Maschinenbauindustrie.
In der 1871 errichteten Halle produzierte ursprünglich das Grusonwerk mittels eines speziellen Hartgussverfahrens Güter für Eisenbahn und Militär. Später entwickelte sich das 1893 übernommene Grusonwerk als Krupp-Gruson-Werk von einer Panzerplattengießerei zum wichtigen Standort der deutschen Rüstungsindustrie. Im Zweiten Weltkrieg war das Werk 1945 eine Ursache für die großflächige Zerstörung der Stadt. Nach der Umbenennung 1951 in "Ernst-Thälmann-Werk" entstand hier das Zentrum des Schwermaschinenbaus in der DDR. Nach der Wiedervereinigung diente die Halle noch bis 1993 dem Stahlbau. Der Museumsbetrieb wurde hier im Mai 1995 mit einem Schaudepot eröffnet.

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