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Harzmuseum Wernigerode Wernigeröder Künstlerkolonie [K 948 (neu), V 1033 K1 (alt)]

Appelnhay

Appelnhay (Harzmuseum Wernigerode CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Harzmuseum Wernigerode (CC BY-NC-SA)

Description

Blick auf den Harzwald. Im Vordergrund stehen hohe, alte Bäume. In der Bildmitte sind vereinzelte Fichten zu sehen, die auf einer Waldwiese stehen. Die Farbgestaltung ist in verschiedenen Grüntönen, rot und violett gehalten. Bei der Gestaltung des Himmels wurden die Farben weiß, gelb, grün und braun verwendet, womit eine leuchtende Wirkung erzielt wird. Dieses Gemälde ist Prammes letztes Werk und unvollendet.
"Appelnhay" ist eine Ortsbezeichnung.

Wilhelm Pramme wurde 1898 in Halberstadt geboren und verstarb 1965 in Wernigerode. Wilhelm Pramme war der Sohn eines Zigarrenmachers. Er absolvierte eine Lehre als Lithograph. Gemeinsam mit seinem engen Freund Walter Gemm (1898 - 1973), einem Maler aus Halberstadt, startete er den Versuch einer Weltreise, die aber abgebrochen wurde. Kurze Zeit später begab er sich allein erneut auf Weltreise, die ihn durch folgende Länder führte: Österreich, Ungarn, Italien, Griechenland, Ägypten, Ceylon, Indien, Afghanistan, Sowjetunion, Polen. Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, malte er auf der gesamten Reise. Dabei lernte er mit Licht und Farbe umzugehen.
Im Jahr 1930 wurde Wernigerode Wahlheimat. Er heiratete Elli Schmidt. Eine gemeinsame Reise mit seiner Frau führte ihn 1931 nach Paris und England. Im Jahr 1938 wanderte er über Österreich, Rumänien, Bulgarien nach Istanbul. Die Heirat mit Mimi Bruns, seiner zweiten Frau, fand im Jahr 1951 statt.
Das Heimatmuseum Wernigerode (heute Harzmuseum) erhielt testamentarisch von Pramme die Hälfte seines Nachlasses.

Material / Technique

Öl auf Leinwand

Measurements ...

B: 58,0 cm H: 48,0 cm

Painted ...
... who:

Tags

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[Last update: 2017/04/22]

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