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Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) moderne_digital Sammlung Fotografie [MOSPhFi00152]

Stiftskirche St. Petrus, innen

Stiftskirche St. Petrus, innen (Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) (CC BY-NC-SA)

Description

Werkgruppe Magistrat:
"Die Photographien dieser größten Werkgruppe des Nachlasses von Hans Finsler entstanden mehrheitlich im Auftrag einzelner Verwaltungsbereiche des Magistrats der Stadt Halle: Jugend-, Hochbau-, Verkehrs- und Nachrichtenamt. Sie dienten neben Dokumentationszwecken in erster Linie der Selbstdarstellung des städtischen Gemeinwesens in lokalen Publikationen (Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Stadtführer, Ansichtskarten) und bei Ausstellungen wie der Dresdner Hygieneausstellung von 1930.
Finslers Leistung würdigte das Verkehrs- und Nachrichtenamt : ’Herr Finsler hat es, wie die zahlreichen Aufnahmen beweisen, die in der Verkehrswerbung der Stadt Halle eine große Rolle spielen, ausgezeichnet verstanden, die Schönheit unserer Stadt dem Auge vorzuführen und den Pulsschlag unserer Wirtschaft in seinen herrlichen Aufnahmen fühlen zu lassen’ (Hallische Nachrichten, 2.2.1932)." (Bruno Thüring in: Hans Finsler, Neue Wege der Photographie, Hrsg. im Auftr. der Staatlichen Galerie Moritzburg, Halle von Göltz, Klaus E.; Immisch, Theo; Romanus, Peter; Wendelberger, Axel, Leipzig 1991, S. 198)

Zu diesem Foto:
Das Kloster Petersberg (früher auch: Kloster Lauterberg) ist ein ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift, welches sich auf dem Gipfel des Petersberges bei Halle (Saale) befindet. Es wurde von Graf Dedo IV. von Wettin 1124 bis 1142 als Hauskloster und Grablege der Adelsfamilie erbaut. Ab 1142 begann man, die Stiftskirche St. Petrus zu errichten, deren Fertigstellung erfolgte 1184. Die dreischiffige kreuzförmige Basilika hat wegen der Lage am Berg einen außergewöhnlichen Grundriss: das Langhaus ist nur wenig länger als der Querturm, die Seitenschiffe wirken zu breit. Am Berghang entstand die Klausur mit mehreren Kellerebenen.
Nach der Reformation wurde die Kirche durch einen Blitzeinschlag und darauf folgenden Brand 1565 fast vollständig zerstört. Eine neue Kirche wurde errichtet, jedoch die Pfeilerteilung (des Mittelschiffs) weiter auseinander gestellt. Im 19. Jahrhundert, der Zeit der Romantik, setzten sich unter anderen Goethe und Schinkel für eine Sicherung der Ruine der Kirche ein. Die Stiftskirche St. Petrus wurde von 1853 bis 1857 mit Mitteln des preußischen Staates fast originalgetreu (Stand: 1565) wieder hergestellt. Die Grabkapelle musste dabei abgerissen werden.
Seit 1999 leben im Kloster Brüder der evangelischen Christusbruderschaft Selbitz. Im Jahre 2008 begannen zweijährige Bauarbeiten für einen Erweiterungsbau, unter anderem mit einem neuen Andachtsraum.
Das Kloster ist eine Station an der Straße der Romanik.
Hier sehen wir eine Innenaufnahme mit Blick vom südlichen Seitenschiff auf das Langhaus. Das heute nicht mehr vorhandene Gestühl ist in dieser Aufnahme noch zu sehen.

Material/Technique

Silbergelatine

Measurements

242 x 171 mm

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Keywords

Object from: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Seit 1904 ist in der Moritzburg das hallesche Kunstmuseum untergebracht, zunächst nur mit seinen kunsthandwerklichen Beständen, ab 1921 auch mit ...

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