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Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) Grafische Sammlung moderne_digital [MOIIG02937]

Abendlicher Strom, Blatt 5 aus dem Zyklus "Der arme Vetter", (Verlag Paul Cassirer, Berlin, 1919)

Abendlicher Strom, Blatt 5 aus dem Zyklus (Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) (CC BY-NC-SA)

Description

Das Werk "Abendlicher Strom" gehört zu einem Zyklus, den Ernst Barlach für sein Drama "Der arme Vetter" angefertigt hatte. Das Drama entstand im Jahr 1913 und wurde erstmals am 20. März 1919 in Hamburg unter der Leitung von Erich Ziegel uraufgeführt wurde. Die Hauptfigur Hans Iver sucht innerhalb von 12 Szenen nach dem Sinngehalt des Lebens, welches er sich am Ende nimmt. Der Titel des Blattes bezieht sich auf die Elbe, an deren Ufer die Handlung spielt.
Die Illustration des Textes "Der arme Vetter" realisierte Barlach in 34 Lithografien, welche die philosophische Aussagekraft des Drameninhalts unterstützen und weiterführen. Das Nachdenken über das Leben und sie Suche nach dem eigenen Glück scheint sich exemplarisch in der Lithografie "Abendlicher Strom" wiederzufinden. Nachdenklich und einsam steht der Mann auf dem Hügel und blickt über die sich vor ihm ausbreitende Wasserlandschaft hinweg. Melancholisch scheint er im Inneren sein zurückliegendes und zukünftiges Leben zu reflektieren. Hier lässt sich fast schon ein Rückgriff auf die romantische Tradition von Caspar David Friedrichs Rückenfiguren vor der Unendlichkeit der Landschaft vermuten.
Die Drucke von den Original-Steinen entstanden um 1917 und wurden von M. W. Lassally ausgeführt. Alle 300 hergestellten Exemplare wurden von Barlach handschriftlich signiert.

Material/Technique

Lithografie

Measurements

Bildgröße 271 x 352 mm/ Blattmaß 345 x 490 mm

Printed ...
... Who:
... When

Literature

Keywords

Object from: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Seit 1904 ist in der Moritzburg das hallesche Kunstmuseum untergebracht, zunächst nur mit seinen kunsthandwerklichen Beständen, ab 1921 auch mit ...

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