museum-digitalsachsen-anhalt

Close
Close
Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel Religion und Glaube [VI/33/57]

Diakon aus einem Flügelaltar von Binde

Diakon aus einem Flügelaltar von Binde (Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel / Detlef Witt (CC BY-NC-SA)

Description

Die Heiligenfigur steht auf einem reich profilierten polygonalen Sockel. Figur wie auch Sockel wurden gemeinsam aus demselben Werkstück gearbeitet. Der Mantel der Skulptur fällt durch die plastischen gebrochen Gewandfalten auf, die den Körper oft schwungvoll einhüllt und durchaus gekonnt modernes süddeutsches Formengut rezipiert. Der Kopf ist kräftig modelliert, recht gedrungen mit relativ kleiner Nase und Augen.
Die Formensprache des Schnitzers ist sehr prägnant und findet sich hauptsächlich in der nordöstlichen Altmark an zahlreichen Altarwerken wieder: So neben Thielbeer und Binde in Audorf, Dankensen, Dessau bei Arendsee, eine Madonna in Darnebeck, zwei Figuren in Storbeck und eine Madonna in Barsikow (Ostprignitz).

Die Plastik ist bis auf die fehlende rechte Hand und die Nasenspitze und einige Anobienlöcher holzseitig recht gut erhalten, die farbige Fassung ist in Resten, aber original erhalten und lässt eine farbige Rekonstruktion wie folgt zu.
Das jetzt dunkelbraun wirkende Haar könnte jedoch auch mit braunem Bolus unterlegt und dann versilbert worden sein. das Inkarnat ist weiß und rosa gehöht. Das kurzärmelige Obergewand weist eine Polimentvergoldung mit bunter Fransenborte in Rot, Silber, Grün, Silber, Rot, Grün, Gelb, Rot, Grün und Blau auf. Das Untergewand ist in Umbra oder Silber (?) gehalten - mit vereinzelter Goldauflage am Saum, der unter dem Obergewand hervorschauende Ärmel ebenfalls.
Der hohe, mehrfach gegliederte Sockel ist folgendermaßen gefasst (von oben nach unten): grün, blau, gold, silber, gold, blau, silber. Hier finden sich Anobienausfluglöcher.
Fehlstellen im Holz betreffen die Nasenspitze und den rechten Unterarm mit Attribut. Der Arm war vermutlich nur in die Ärmelhöhlung gesteckt. Außerdem gibt es einen kleineren Ausbruch am Sockelgesims.

Material/Technique

Lindenholz, Schnitzerei

Measurements

H: 41,0 cm x B: 13,0 cm

Created ...
... When [About]
... Where [Probably] More about the place
Was used ...
... When
... Where More about the place

Part of

Literature

Keywords

Zeitleiste Objekte zum Tag auf KarteZeitleiste Objekte zum Tag auf KarteZeitleiste Objekte zum Tag auf KarteZeitleiste Objekte zum Tag auf KarteZeitleiste Objekte zum Tag auf KarteZeitleiste Objekte zum Tag auf Karte

Created
Salzwedel
11.1499996185352.849998474121db_images_gestaltung/generalsvg/Event-1.svg0.061
Was used
Binde
11.38666629791352.856666564941db_images_gestaltung/generalsvg/Event-6.svg0.066
Map
Was used Was used
1480 - 1900
Created Created
1480 - 1490
1479 1902
Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel

Object from: Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel

Das Johann-Friedrich-Danneil-Museum ist mit seiner Gründung im Jahre 1932 eine wichtige historische Sammlungs- und Forschungsstelle in der ...

Contact the institution

[Last update: ]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.