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Stiftung Händel-Haus Halle Bilder- und Graphiksammlung [BS-I 52]

Porträt Georg Friedrich Händel

Porträt Georg Friedrich Händel (Stiftung Händel-Haus CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Händel-Haus (CC BY-NC-SA)
"Porträt Georg Friedrich Händel

Provenance/Rights: 
Stiftung Händel-Haus (CC BY-NC-SA)

"Porträt Georg Friedrich Händel

Provenance/Rights: 
Stiftung Händel-Haus Halle (CC BY-NC-SA)

Description

Der belgische Historienmaler Hamman schuf in seiner 1856 begonnenen Porträtserie "Compositeurs célèbres" auch eine Darstellung Händels in Ganzfigur (entstanden zwischen 1756 und 1760). Was die Ausführung des Kopfes mit der Allongeperücke betraf, konnte er sich von den zu dieser Zeit schon vielfältig im Umlauf befindlichen Abbildungen inspirieren lassen, die meistens auf Hudsons Gemälden fußten. Der Komponist ist mit einer repräsentativen Robe bekleidet. Der leger bis über die linke Schulter geworfene Umhang lässt das linke Bein bis zum Knie frei sehen, während er auf der anderen Seite teilweise auf den Bodenplatten zu schleifen scheint. Händel steht vor einer barocken Balustrade und lehnt seinen linken Arm an den Sockel einer marmorierten Säule. In der rechten Hand hält er Partiturblätter mit der Aufschrift "The Messiah - Oratorio". Im Hintergrund links sind der Ansatz eines gotisierenden Gewölbes sowie die rechten Prospektpfeifen einer großen, figurenbekrönten Orgel zu erkennen. Wilhelm Jab, einer der vielen Lithographen von Genre- und Historienbildern im Berlin des 19. Jahrhunderts, reproduzierte aus Hammans Serie z. B. nachweislich auch die Porträts von Gluck, Beethoven und Wagner. Weil er oder der Verleger den Maler des Originals vermutlich mit einem Schweizer Kollegen (Hermann Hammann) verwechselten, wurde bei der Signatur dem Namen ein zweites "N" angehängt.
Es ist bemerkenswert, dass im 19. Jahrhundert das Angebot von Händel-Porträts für Kunsthandlungen offenbar einen erfolgversprechenden Absatz erwarten ließ. Das fiktive Interieur, das an eine Kirche erinnern soll, und die Messiah-Partitur zeigen, dass Händel damals seine Berühmtheit allerdings überwiegend nur der Komposition religiöser Oratorien verdankte und daraus folgernd hauptsächlich für einen Komponisten von Kirchenmusik gehalten wurde. Gezeigt wurde das Blatt bereits 1938 in der Ausstellung "Georg Friedrich Händel und seine Zeit" im damaligen Städtischen Moritzburgmuseum Halle.

Die Bildunterschrift lautet: HAENDEL.
Das Blatt ist signiert mit (links:) Gem. v. Hammann. (rechts:) Lith. v. Jab, Druck v. Hesse in Berlin
(in der Mitte:) Verlag v. W. Zawitz in Berlin

Material/Technique

Lithographie auf Papier

Measurements

H 36,5 cm, B 27,0 cm

Published ...
... Who: Zur Personenseite: W. Zawitz (Verlag)
... When [About]
... Where More about the place
Template creation ...
... Who: Zur Personenseite: Edouard Hamman (1819-1888)
... When
... Where More about the place
Printing plate produced ...
... Who: Zur Personenseite: Wilhelm Jab (-1871)
... When [About]
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Was depicted (Actor) ...
... Who: Zur Personenseite: George Frideric Handel (1685-1759)

Literature

Keywords

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Published
Berlin
13.40833282470752.518333435059db_images_gestaltung/generalsvg/Event-3.svg0.063
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Brüssel
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Berlin
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Map
Published Published
1860
Template creation Template creation
1856
Printing plate produced Printing plate produced
1860
1855 1862
Stiftung Händel-Haus Halle

Object from: Stiftung Händel-Haus Halle

1937 erwarb die Stadt Halle das in der Großen Nikolaistraße gelegene Geburtshaus des berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und eröffnete ...

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