museum-digitalsachsen-anhalt

Schließen
Schließen
Stiftung Händel-Haus Halle Handschriftensammlung [AS-Taust D 7]

Attestat für Anna Elisabeth Brücher vom 6. April 1714, ausgestellt von Georg Taust, Pastor in Giebichenstein

Attestat für Anna Elisabeth Brücher vom 6. April 1714, ausgestellt von Georg Taust, Pastor in Giebichenstein (Stiftung Händel-Haus Halle CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Stiftung Händel-Haus Halle (CC BY-NC-SA)
"Attestat für Anna Elisabeth Brücher vom 6. April 1714, ausgestellt von Georg Taust, Pastor in Giebichenstein

Herkunft/Rechte: 
Stiftung Händel-Haus Halle (CC BY-NC-SA)

"Attestat für Anna Elisabeth Brücher vom 6. April 1714, ausgestellt von Georg Taust, Pastor in Giebichenstein

Herkunft/Rechte: 
Stiftung Händel-Haus Halle (CC BY-NC-SA)

Beschreibung

[Transkription:]

Plurimum Reverendo Domino Lectori
Salutem plurimam.

Demnach Meister Christoff Schröter, Bürger und Seÿler in Halle, Herrn Martin Schröters, Bürgers und Raths=Verwandtens in Landsbergk Sohn, mit Jungfer Anna Elisabethen Brücherin, Simon Brüchers weÿl. Fehrmeisters und Nachbars alhier zu Crelbitz [Kröllwitz] nachgelaßenen Tochter, in ein Christl. Eheverbündnüs sich eingelaßen, selbiges auch der Kirchen Ordnung gemäß ehest Zu vollenziehen mit Gott entschloßen, und daher auff Seiten der Jungfer Braut ein beglaubtes Attestat, ihres guten Wandels und Christl. Verhaltens wegen, von mir unterschriebenen, als ihren Cofessionario verlanget wird, als attestire hiermit und krafft dieses eigenhändig, daß obgedachte Jungfer Anna Elisabeth Brücherin, nicht allein von ehrlichen Eltern, auß einer rechtmäßigen ChristenEhe entsproßen, sondern daß Sie auch allewege from, stille,erbar, und christlich sich auffgeführet, so daß mann mit bestande der Warheit ihr alles gutes nachsagen kan, so ist uns auch unsres orths, dato nichts wißend, so Sie an ihren guten Vorhaben hindern könte.
Wann nun auff Seiten des Bräutigams es gleichfals seine richtigkeit hat, wie dann der geehrteste Leser umb einen beglaubten gegenschein hiermit dienstl. ersuchet wird, so können meines wenigen erachtens auff vorhergegangenen dreÿmahlige Proclamation damit künfftigen Sontag Quasimodogeniti (Deo vot:[?]) unsres orthes, der anfang wird gemachet werden, wo sich indeßen nichts wiedriges ereignet, die Beneficia Ecclesiastica ihnen gar wohl zustatten kommen; Gott als Stiffter dieses Hl. Ordens, gebe diesen Neonÿmphis Zu ihren guten Vorhaben und Christl. Ehe und Ehrenwercke, seine Gnade und reichen Seegen, durch Christum, Amen!
Giebichenstein den 6. April:
Anno. 1.7.14.

[Siegel]

George Taust
Prediger daselbst

Material/Technik

Tinte auf Papier

Maße

1 Doppelblatt (2 Seiten beschrieben); H: ca. 32,5 cm, B: ca. 20 cm

Empfangen ...
... wer: Zur Personenseite: Anna Elisabeth Brücher
... wann

Teil von

Schlagworte

Zeitleiste Objekte zum Tag auf KarteZeitleiste Objekte zum Tag auf KarteZeitleiste Objekte zum Tag auf KarteZeitleiste Objekte zum Tag auf Karte

Empfangen Empfangen
1714
Ausgefertigt Ausgefertigt
1714
1713 1716
Stiftung Händel-Haus Halle

Objekt aus: Stiftung Händel-Haus Halle

1937 erwarb die Stadt Halle das in der Großen Nikolaistraße gelegene Geburtshaus des berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und eröffnete ...

Das Museum kontaktieren

[Stand der Information: ]

Hinweise zur Nutzung und zum Zitieren

Zitieren
Die Text-Informationen dieser Seite sind für die nicht-kommerzielle Nutzung bei Angabe der Quelle frei verfügbar (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Als Quellenangabe nennen Sie bitte neben der Internet-Adresse unbedingt auch den Namen des Museums und den Namen der Textautorin bzw. des Textautors, soweit diese ausdrücklich angegeben sind. Die Rechte für die Abbildungen des Objektes werden unterhalb der großen Ansichten (die über ein Anklicken der kleineren Ansichten erreichbar werden) angezeigt. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, gilt für die Nutzung das gerade Gesagte. Auch bei der Verwendung der Bild-Informationen sind unbedingt der Name des Museums und der Name des Fotografen bzw. der Fotografin zu nennen.
Jede Form der kommerziellen Nutzung von Text- oder Bildinformationen bedarf der Rücksprache mit dem Museum.