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Stiftung Händel-Haus Halle Bilder- und Graphiksammlung [BS-III 768]

Porträt Carl Hildebrand, Freiherr von Canstein (1667-1719)

Porträt Carl Hildebrand, Freiherr von Canstein (1667-1719) (Stiftung Händelhaus, Halle CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Händelhaus, Halle (CC BY-NC-SA)
"Porträt Carl Hildebrand, Freiherr von Canstein (1667-1719)

Provenance/Rights: 
Stiftung Händelhaus, Halle (CC BY-NC-SA)

"Porträt Carl Hildebrand, Freiherr von Canstein (1667-1719)

Provenance/Rights: 
Stiftung Händelhaus, Halle (CC BY-NC-SA)

Description

Porträt von Carl Hildebrand, Freiherr von Canstein. Der deutsche Hofbeamte wird hier als Brustbild nach links dargestellt. Sein Kopf ist nach rechts gewandt und er mustert den Betrachter. Er trägt eine lange, gelockte Perücke, dazu einfache, leicht verzierte Kleidung und einen Umhang, der den Rest seiner Kleidung verhüllt. Das Bildnis ist oval gefasst. Es ist in der Mitte des Blattes auf einem hohen Sockel eingebettet und wird oben von einem Vorhang umspielt, wohl ein Verweis auf seinen Umhang im Bildnis. An der Sockelplinthe ist eine Wappenkartusche angebracht. Der Sockel wird links und rechts von zwei kleinen Szenen in Rundmedaillons flankiert. Links ist eine Art Werkstatt zu erkennen, in der auf einem Tisch ein Buch aufgeschlagen liegt. Man kann folgende Worte lesen: "BIBLIORUM MYRIADES". Darunter sind im Sockel folgende Worte eingraviert: "CONSILIO ET SUMTU". Rechts erkennt man im Medaillon ein Bücherregal im Hintergrund. Auch hier steht wieder ein Tisch mit einem Buch darauf im Vordergrund, man liest deutlich: "HARMONIA". Ein Vorhang enthüllt das Ganze. Auch hier erscheint etwas auf dem Sockel darunter: "LUDICIO ET STUDIO". Auf der Hauptfront des Sockels ist eine Beschriftung mit Namen, Rang und Lebensdaten des Dargestellten angebracht.
Carl Hildebrand hat an den Universitäten von Wittenberg und Frankfurt (Oder) studiert. Über Umwege lernte er August Hermann Francke (BS-III 438 u.a.) kennen. Sein Engagement, in Halle eine diakonische Einrichtung (BS-IIa 45) zu gründen, bewog Canstein dazu in Halle die erste Bibelanstalt zu errichten, um auch den weniger wohlhabenden Bürgern ein Studium der Heiligen Schrift zu ermöglichen.
Der vorliegende Kupferstich wurde von Johann Georg Wolfgang (1662-1744), seit 1704 Hofkupferstecher in Berlin, um 1720 ausgeführt. Als Vorlage wählte er ein Porträt von dem deutsche Maler Johann Heinrich Schwartz (1680-1707), das er 1706 gemalt hat. Francke hat nach dem Tode Cansteins die Leichenpredigt für Canstein herausgegeben, die mit diesem Bildnis als Frontispiz geschmückt war.

Signatur: Schwartz Pinxit 1706. J. G. Wolffgang S. Reg. Sculpsit Berol. 1720.

Beschriftung: Der Heiland (?) hochwohlgeb. Freyherr, Herr Carl Hildebrand, Freyherr von Canstein, Herr der freyen Herrschaft Canstein, Schönberg, Neukirch, Dalmitz &c gebohren den Styl.vet: 15 Styl.nov. 4. Aug. 1667. gestorben den 19. Aug. 1719.

Material/Technique

Kupferstich

Measurements

H: ca. 30,3 cm; B: ca. 22,2 cm (Blattmaß).

Published ...
... Who: Zur Personenseite: August Hermann Francke (1663-1727)
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... Where More about the place
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... Who: Zur Personenseite: Johann Heinrich Schwartz (1653-1707)
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... Who: Zur Personenseite: Johann Georg Wolfgang (1662-1744)
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... Where More about the place
Was depicted (Actor) ...
... Who: Zur Personenseite: Canstein, Carl Hildebrand von
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... Who: Zur Personenseite: Canstein, Carl Hildebrand von

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Halle (Saale)
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Berlin
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1722
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1706
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1705 1724
Stiftung Händel-Haus Halle

Object from: Stiftung Händel-Haus Halle

1937 erwarb die Stadt Halle das in der Großen Nikolaistraße gelegene Geburtshaus des berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und eröffnete...

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