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Stiftung Händel-Haus Halle Bilder- und Graphiksammlung [BS-III 418]

Porträt Daniel Wilhelm Triller (1695-1782)

Porträt Daniel Wilhelm Triller (1695-1782) (Stiftung Händelhaus, Halle CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Händelhaus, Halle (CC BY-NC-SA)
"Porträt Daniel Wilhelm Triller (1695-1782)

Provenance/Rights: 
Stiftung Händelhaus, Halle (CC BY-NC-SA)

"Porträt Daniel Wilhelm Triller (1695-1782)

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Stiftung Händelhaus, Halle (CC BY-NC-SA)

Description

Porträt von Daniel Wilhelm Triller. Der deutsche Mediziner ist hier als Halbfigur nach links dargestellt. Seinen Kopf hat er nach rechts gewandt, um den Betrachter zu mustern. Er trägt eine Perücke, einen offenen Wams, der eine schön verzierte Weste enthüllt, dazu trägt er einen Spitzenjabot. Um seine rechte Schulter liegt ein Umhang, der sogar innen mit einem Blattmotiv verziert ist. Das Bildnis wird von einem annähernd ovalen Rahmen gefasst, der oben mit einem Rocaille-Beschlagwerk geschmückt ist. Unter dem Bildnis an einer Brüstung ist eine große Rocaille-Kartusche mit einem oben in der Mitte integriertem Wappen zu sehen, sie präsentiert den Namen des Dargestellten, seine Tätigkeiten und seinen Geburtstag und -ort.
Daniel Wilhelm Triller entdeckte früh seine Leidenschaft für die Poesie. Daher studierte er ab 1713 an der Universität Leipzig Philosophie, Naturlehre und Geschichte. 1716 erhielt er seinen Magistertitel in Philosophie. Zwei Jahre zuvor hatte er sich für ein Studium der Medizin entschieden. 1718 promovierte er an der Universität in Halle. Nach kleineren Tätigkeiten wurde er 1729 Leibarzt des Erbprinzen von Nassau- Zweibrücken und begleitete ihn auf seinen Reisen durch Frankreich, die Schweiz und die Niederlande. 1745 wurde er wieder literarisch aktiv und nahm die Stelle als Leibarzt von Johann Adolph, letztem Herzog von Sachsen-Weißenfels an, den er wiederum auf seinem Feldzug gegen Böhmen zur Seite stand. Nach dessen Tod ging er ab 1746 in die Dienste von Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen.
Das Blatt wurde von dem in Augsburg tätigen Johann Jakob Haid als Schabkunst ausgeführt. Die Vorlage bildete ein Werk des in Frankfurt a.M. tätigen Malers Franz Lippold. Der Maler war für seine Porträts mit einer besonders guten Wiedergabe von Stoffen und deren Verzierungen bekannt, die der Stecher mit gutem Auge übernommen hat. Haid veröffentlichte das Blatt außerdem in Jakob Bruckers Publikation: "Bilder-sal heutiges Tages lebender, und durch Gelahrheit berühmter Schrifft-steller (...)" (Augsburg 1747).

Signatur: F. Lippold pinx. Iac. Haid sculp et exc. Aug. Vind. Dec. VI.

Beschriftung: DANIEL GVILELMVS TRILLERVS Phil. et Med. D. Consiliarius Aulicus, Regis Pol. Elect. Sax. item Leucopetr. et Archiater Primarius. nat. Erfurti d. 10. Febr. 1695.

Material/Technique

Schabkunst

Measurements

H: 39 cm; B: ca. 25,6 cm (Blattmaß). H: 32 cm; B: 20,2 cm (Plattenmaß).

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... Who: Zur Personenseite: Johann Jakob Haid (1704-1767)
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... Who: Zur Personenseite: Franz Lippold (1688-1768)
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1747
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1746 1749
Stiftung Händel-Haus Halle

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1937 erwarb die Stadt Halle das in der Großen Nikolaistraße gelegene Geburtshaus des berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und eröffnete...

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