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Harzmuseum Wernigerode Weltreise Wilhelm Pramme

Collection: Weltreise Wilhelm Pramme ( Harzmuseum Wernigerode )

About the collection

Diese Sammlung umfasst kleinformatige Gemälde, die Wilhelm Pramme von seiner von 1926 bis 1928 unternommenen Weltreise mitbrachte. Ohne Geld, nur mit Liebe zur Natur und dem unbändigen Wunsch die Welt zu sehen, machte er sich 1926 allein auf den Weg. Ein erster Versuch einer Weltreise gemeinsam mit seinem Freund Walter Gemm missglückte in dem Jahr zuvor.
Seinen Lebensunterhalt verdiente er mit Malen und nahm jede Arbeit an, die sich bot. U.a. ist bekannt, dass er auf einem Schiff als Tellerwäscher arbeitete.
In seinen handschriftlichen Lebenserinnerungen schreibt er über seine Reise:
"Meine Reise begann in Dresden, von wo ich durch die Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz, durch die Tschechei über Prag bis zur Donau wanderte. Durch die malerische Wachau erreichte ich Wien. Österreich, Ungarn bis Budapest und zurück durch Süd-Slawien nach der Steiermark, hinein ins Italienische nach Triest. Über Venedig bis Brindisi und mit einem Dampfer über die blaue Adria, durch die Straße von Korinth nach Athen in Griechenland. Bei heftigstem Sturm über das Mittelländische Meer nach Ägypten. Von Suez durch das Rote Meer und Osmanische See nach Ceylon. Durch den Indischen Ozean nach dem urwaldreichen Sumatra. Über den Äquator nach den fruchtbarsten Lande der Erde, Java. Das Paradies Niederländisch-Indiens: "Bali" war mein weitestes Ziel. Zurück nach Singapore, Malaya, Burma, Kalkutta, durch ganz Indien, über das heilige Benares, Agra mit seinen Weltwunder die "Taj-Mahal", Delhi, Lahore, Kaschmir, das Venedig des Himalaja. Durch den Khyberpass kam ich als erster Kunstmaler ins heute so bekannte Afghanistan, nach Kabul. Auf gefährlicher Küstenfahrt über Kandahar, Herat, nach der südlichsten Spitze Russlands, Kuschk in Turkmenien. Weiter führt

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