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GLEIMHAUS Museum der deutschen Aufklärung Himmel und Wolken

Himmel und Wolken

Wolken und Himmel beeindruckten Illies in Gestalt und Farbe, und dies zu allen Tages- und Nachtzeiten. So entstanden unzählige Sonnenauf- und -untergänge, beeindruckende Mondlichtstimmungen und weite Himmelsgewölbe mit und ohne Wolkengebilde.

Das Malen im Freien, das Illiesvon seiner ersten Unterrichtsstunde an prägte, entsprach vollkommen seiner Neigung, die Natur zu betrachten. Die Freilichtmaler, denen sich Illies verbunden fühlte, suchten nicht mehr den spektakulären oder geschichtsträchtigen Gegenstand, sondern wendeten sich dem schlichten, heimatlichen Landschaftsmotiv zu und statteten dieses mit den Reizen von Licht und Atmosphäre aus. Dabei war Illies, der Maler der Farbe, in seinem Element: "Von allem großen das größte waren aber die Sonnenuntergänge! Sie öffneten mir ein goldenes Tor nach dem anderen in unübersehbarer Folge. Wunschlos still staunte ich in die Farbenpracht hinein. Nur der Wunsch, dieses Wunder festzuhalten, wühlte in mir. Es war vermessen, diese erhabenste Manifestation göttlicher Schöpferkraft malen zu wollen." (Lebenserinnerungen, zit. nach Kat. Farben-Schöpfung 2009, S. 32)

Illies untersucht die Erscheinungen von farbigemLicht und den dazugehörenden Luftgestalten, den Wolken,in allen ihm geläufigen Techniken. Pastellkreide eignete sich hervorragend, um flüchtige Lichtstimmungen einzufangen, worin Illies hohe Meisterschaft. Ebenso beeindrucken seine Lichtstimmungen in den Ölgemälden und selbst in der Druckgrafik finden sich imposante Wolkengebilde.

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