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Museum Wolmirstedt Nachlass Familie Juhnke (Posen, Westpreußen)

Nachlass Familie Juhnke (Posen, Westpreußen)

Nachlass Familie Juhnke (Posen, Westpreußen) - Übergabe durch Familie Rademacher, Wolmirstedt.

[ 7 Objects ]

Besitzzeugnis für das Verwundetenabzeichnen für Kanonier Juhnke, ...

Papier im Querformat einseitig bedruckt und beschrieben.
Motiv: gedruckter Rahmen aus Eichenlaub, darin Text: "Feldartillerie-Regiment Prinzregent Luitpold von Bayern // (Magdeb.) Nr. 4. // Besitz-[Abbildung des Verwundetenabzeichnes von 1918: In Lorbeerkranz Stahlhelm auf gekreuzten Kurzschwertern] Zeugnis // der Kanonier Juhnke der 1. Batterie // hat heute das Abzeichen für Verwundete in Schwarz verliehen erhalten. // Im Felde, den 5.11.1918 // [Unterschrift] // Major und Regiments - Kommandeur." Daneben rechts violetter Stempelabdruck mit Umschrift: "KGL.PR.FELDARTRG.PRINZ REGENT LUITPOLD v. BAYERN", Bild: Adler mit Krone, darunter Text: "(MAGDEB.) // No.- 4.".
Am unteren Rand mittig Hinweis auf Druckhaus: "ADOLF TIETZE, WITTENBERG.".

Besitzzeugnis für das Verwundetenabzeichnen für Kanonier Juhnke, ...

Schutz-Pocken-Impfungs-Schein von Johann Juhnke, 1840(?)

Papier im Querformat einseitig bedruckt und beschrieben.
Text: "Schut-Pocken-Impfungs-Schein. // Daß Johann Leon // Sohn // des Johann Juhnke gebürtig am 29 Octobr. pr. zu Garsen //und jetzt daher - Jahr 7 Monate alt, // von dem Unterzeichneten am 26ten Mai // mit ächter Schutz-Pocken-Lympfe geimpft worden ist, und die bei der Revision am 3 // ten Juny vorgefundenen achtzehn Schutzblattern // für ächt erkannt worden sind, wird hiermit glaubhaft bescheinigt // Flatow den 3ten Juny 1840 // Dr. [...]".

Schutz-Pocken-Impfungs-Schein von Johann Juhnke, 1840(?)

Schutz-Pocken-Impfungs-Schein von Johann Juhnke, 1846

Schut-Pocken-Impfungs-Schein
Daß // Sohn // Tochter // des Joh. Juhnke gebürtig am 11. Septbr. pr. // zu Gursen// und jetzt daher - Jahr 8 1/4 Monate alt // von dem Unterzeichneten am 11ten Mai // mit ächter Schutz-Pocken-Lympfe geimpft worden ist, und die bei der Revision am // heutigen Tage vorgefundenen dreizehn Schutzblattern // für ächt erkannt worden sind, wird hiermit glaubhaft bescheinigt // Flaton den 18ten Mai 1846 // Dr .[...]".

Schutz-Pocken-Impfungs-Schein von Johann Juhnke, 1846

Brief an das Schulzen-Amt bezüglich der Erbauseinandersetzung in der ...

Papier zweiseitig beschrieben.
Vorderseite im Querformat mehrzeilig beschrieben: "An // Ein [...] Schulzen Amt", // "[...]".
Rückseite: "Abfindungs Theil // ["von dem Sohne des früheren" durchgestrichen] gewesenen ["Kathner" durchgestrichen] // von den Käthner August Juhnke __s Erbtheil // __ den Johan Juhnke in Garsen, //
["als 1 1/2" [...] durchgestrichen] vom Nachlaß des verstorbenen Altsitz[...] // Michael Juhnke // der Rest [...] // 6 [...] beim Aufsatz des Testaments // 1 - 15 [...]. [1 durchgestrichen und die 15 mit 28 überschrieben] von [...]rest der Beerdigung
2.- 15 -- früheres Erbtheil // [Querstrich] // 20 [...] // hiervon geht ab, für Stempelp[...]er des Tauf. // 15 [...] // 5 [...] 3 [...] bei zum [...]steuer // 5 [...]. fr[...] R[...]ster // 20,- für Kosten für 5 [...] des Kaufes der Parzelle // zur Hofflage frei an Guth aber, // 1 [...] 15 [...] 3 [...] // [Querstrich] // bleibt zubezahlen // 8 [...]. 15 -- 3 [...]".
Am rechten Rand noch weitere Notiz mit Zahlen.

Brief an das Schulzen-Amt bezüglich der Erbauseinandersetzung in der ...

Brief der Mutter an ihre Tochter Johanna Juhnke, 7. Juni 1875

Papier einseitig beschrieben und bedruckt. Papier mehrfach gefaltet.

Vorderseite 1: Briefanschrift: "An // Das Fräulein Johanna Juhnke // im Dienste beim Herrn Salinger // Hinterstraße No: 18 zwei Trepen rechts // zu // Berlin". Oben rechts rote Briefmarke mit Ornamenten und Text: "DEUTSCHE REICHS-POST // 10 Pfennige". Darüber schwarzer Stempelabdruck mit Postlaufzeichen: "JASTROW // 9 6. 10 11" sowie am unteren Rand weiterer schwarzer Stempelabdruck mit Postlaufzeichen: "II 10/6 7-9 V".
Vorderseite 2: Text: "Gursen, 7ten Juni 1875 // Liebe Tochter. // Sehnsuchtsvoll mus ich dir auf deinen Brief Nach- //richt mittheilen und daraus ersehen das du noch // gesund bist und ich ja auch noch immer im Briechen // aber es ist doch ziemlich schwach, sonst mit den andern // geht es und freue mich das du das paket erhalten hast // und das dir die Kamaschen gut paßen ist auch gut. Da // wird sich Bruder Karl drüber freuen, und das du dir // einen Korpf gekauft das ist nicht schlecht aber wen // es ein bleiner Kuffer oder Reiskästschen war das h[ielt?] // ich weit besser wen der Korpf auch eben so gut zum schließen // ist aber kommt mir geschikter vor, vielleicht past es das // du ihn wieder verkaufen kannst, und kauf dir ein // Kästschen. - Liebe Tochter, hier ist es auch eine große Hitze // und eine sehr trockene Zeit aber das Korn steht doch ziemlich. // Liebe Tochter schreibe mir ob du auch eine Wasserleitung // hast und wie es dir gefällt. Das möchte ich gerne wissen. // Weiter neues ist nicht vorgefallen als[o]. es grüßt die // ganze Freundschaft es grüßen Brüder. Leo und Karl // Schwägerinn und der. k. Franz Verwandte und Bekannte // Bitte um // baldige Antwort. // Verbleibe deine liebe Mutter bis // zum Grabe.".

Rückseite unbeschrieben.

Brief der Mutter an ihre Tochter Johanna Juhnke, 7. Juni 1875

Auszug Taufregister für Hanna Henriette Ringel, 22. November 1864

Blaues Papier im Hochformat einseitig beschrieben und zweifach gefaltet.
Handschriftlicher Text mit schwarzer Tinte: "Zur Einsegnung stempelfrei // Dem Arbeitsmann Friedrich // Ringel [...t] zu Zempelburg // und seine Ehefrau Henriette // geb. Körnke eine Tochter // d. 30 (dreißig) April 1851 // (ein u fünfzig) geboren, welche in // dieser Kirche d. 1. Mai 1857 die // Namen // Hanna Henriette // erhalten hat. // [...] dieses Attest auf // Grund des Taufregister der hiesigen // evangelischen Kirche. // Zempelburg den 22. Nov. // 1864 //
Bethke // Pf[arrer]".
Darunter mittig schwarzer runder Stempelabruck mit Bild und Umschrift - beides nicht mehr zu erkennen.

Auszug Taufregister für Hanna Henriette Ringel, 22. November 1864

Feldpostbrief von Johann Juhnke an seine Ehefrau Loisa Juhnke, 28. ...

Papier einseitig bedruckt und beidseitig beschrieben, Papier mehrfach gefaltet. Motivdruck: Ansicht der Stadt Stettin.
Vorderseite 1 mit Stempelabdrücken der Postbeförderung, dazugehörige Rückseite mit Siegelabdruck in rotem Wachs.

Vorderseite 1: Anschrift: "Die Ehefrau Loisa Juhnke // zur Feld-Post // zu Gursen // bei Jastrow // zur Feld-Post befördert // frei".

Vorderseite 2: "Alt Stettin, den 28ten Nobr. 1880 // Herzvielgeliebte Frau! // Trauervoll ergreife ich die Feder meinen Umstand welcher uns // begegnet anzuzeigen. // Am 18ten d. M. rükten wir aus Conitz aus und trafen // den 26ten d. M. in Stetin ein; wo wir vorläufig stehen // bleiben, es ist sogleich nicht zum Vortrag zubringen, wie // viel Militair hier stehet, aber Siebenmal-hundert-Tausend // Mann Landwehr I[.]stens und II[.]tes Au[f]gebot sollen eingezogen // sein, bei Pollisaten in der Festung wird unermessen gear- // beitet, also ist der völlige Krieg im gange, die Zeit erlaubt // es mir nicht vieles zubemerken, grüße dich Herzliebende Frau // nebst unserer 3 liebende Kinder wie meine liebenden Bruder // August Koselke nebst seiner werthen Familie, und bitte // dich lieber Bruder als Vater über meine Familie die stelle // zuvertreten, im Valle ich wieder zuhause kommen solte ich // dir wieder alles erstatten werde, auch bemerke mir // wie viel du liebe Frau Unterstützung erhälst, uns ist // versprochen, daß die Frau pro Monat 2 rh und auf jedes // Kind pro Monat 15 sgr: ausgezahlt werden soll, welches // du Liebe Frau zufordern hast, Neuigkeiten kann ich dir // nicht schreiben, grüße dich nochmahls Herzliebende Frau // und Kinder und Andreas Wilizcke nebst seiner Familie // vieletausendmal und // verbleibe // Dein getreuer Mann bis in den Todt // Johann Juhnke // Ich bitte sogleich um Antwort, und bitte dich Liebe Frau // mich meinen kleinen Franz gut zuversehen, es kann vielleicht der // fall sein, daß wir uns nie mehr zusehen kriegen. Führe // dich gut liebe Frau wie ich ebenfals thun werde, welches uns beiderseits Gott belohnen wird. // Die Addresse an mir wird gemacht // An // den Landwehrmann Johann Juhnke bei der 1ten Kompagnie // des 21ten Landwehr Regiments II[.]te Au[f]g[e]bots // zu // Alt Stetin // zur Feld-Post befördert // frei // Auch bitte ich Friedrich Pischke zu grüßen // welchen ich bitte mich Antwort zuschreiben.".

Datierung des Briefes unsicher: 1850 oder 1880?

Feldpostbrief von Johann Juhnke an seine Ehefrau Loisa Juhnke, 28. ...