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Porträt Friedrich I., König von Preußen (1657-1713)

Stiftung Händel-Haus Halle Bilder- und Graphiksammlung [BS-III 381]
Porträt Friedrich I., König von Preußen (1657-1713) (Stiftung Händelhaus, Halle CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Händelhaus, Halle (CC BY-NC-SA)
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Description

Porträt von Friedrich I., König von Preußen. Der aus dem Hause Hohenzollern stammende Friedrich I. war seit 1688 als Friedrich III. Markgraf von Brandenburg und Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches und Herzog von Preußen bekannt, als er 1701 die Königswürde annahm, nannte er sich in Friedrich I. um. Er war Stifter der 1694 in Halle neu gegründeten Universität.
Hier liegt nun sein Porträt vor, als er schon König von Preußen war. Man sieht hier ein Brustbild des Monarchen in Rüstung mit Schärpe und über den Schultern liegendem Umhang aus Hermelinfell, der vorn mit eine Brosche fixiert ist. Sein Haupt ziert eine gelockte Perücke und er mustert den Betrachter mit wohlwollendem Blick. Gerahmt wird das Bildnis von Palmzweigen, die ein Oval formen. Darum schlängeln sich die Enden eines Spruchbandes, das darüber erscheint und in zwei Zeilen auf Latein über den Dargestellten Auskunft gibt. Unter dem Bildnis befindet sich ein Sockel, der auf seiner Front eine Ansicht von Berlin zeigt. Auf der Sockelbrüstung ist ein buntes Sammelsurium aufgebaut: links ein Kissen mit Zepter und leicht verdeckter Krone, rechts Kanonenrohre mit Kugeln. Die Mitte ziert ein bekröntes Wappen, das durch einen Fellbaldachin geschützt wird. Der Baldachin wird von zwei Buschmännern gestützt, sie halten gleichzeitig das Wappen.
Das Bildnis wurde als Kupferstich von Joseph de Montalegre ausgeführt. Eine unmittelbare Vorlage gibt es nicht, da die Datierung zwischen 1710 und 1715 geschätzt liegt. Aber es gibt ein Porträt, das diesem hier ziemlich ähnelt und zwischen 1703 und 1713 entstanden sein soll: es wurde von Elias Christoph Heiss als Schabkunst gestochen und enthält einige Elemente des vorliegenden Blattes, wie das Porträt mit Umhang, das fellbekrönte Wappen und die mit Spruchband umwickelten Palmenzweige (Vgl. BS-III 628). Weitere Exemplare des vorliegenden Blattes befinden sich in der Staatsbibliothek zu Berlin, in der Universitätsbibliothek in Leipzig, im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster, im Gleimhaus in Halberstadt u.a.

Signatur: Ios á Montalegre sc.

Beschriftung: FRIDERICUS I.D.G. REX PRUSSIAE ET S.R.I: ELECT: BRANDENB. ARCHI=CAMERAR. & c c.

Material/Technique

Kupferstich

Measurements

H: ca. 32,1 cm; B: ca. 19,5 cm (Blattmaß). H: 29,2 cm; B: 18,1 cm (Plattenmaß).

Stiftung Händel-Haus Halle

Object from: Stiftung Händel-Haus Halle

1937 erwarb die Stadt Halle das in der Großen Nikolaistraße gelegene Geburtshaus des berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und eröffnete hier...

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