Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) [CC BY-NC-SA]
Provenance/Rights: Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) [CC BY-NC-SA]

Brühlsche Terrasse am Elbufer

Object information
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Contact the institution

Image for object MOFK01913 from Stiftung Moritzburg - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt

Gesamtansicht - Die Dresdner Brühlschen Terassen. Als Teil der Dresdner Befestigungsanlagen wurde die Brühlsche Terrasse im 16. Jahrhundert errichtet. Der Name geht zurück auf Heinrich von Brühl, welcher auf der Festungsanlage durch Johann Christoph Knöffel die sogenannten Brühlschen Herrlichkeiten (Galerie, Bibliothek, Belvedere, Palais und Gartenanlage) errichten ließ. Durch die Bebauung verlor die Terrasse ihre militärische Bedeutung...Im Jahr 1814 erließ Fürst Nikolai Grigorjewitsch Repnin-Wolkonski, der nach der Niederlage Sachsens in der Völkerschlacht bei Leipzig Generalgouverneur über das besetzte Königreich Sachsen war, den Befehl, die Terrasse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Architekt Gottlob Friedrich Thormeyer wurde mit dem Bau einer Freitreppe beauftragt. Diese war ursprünglich mit zwei Sandsteinlöwen von Christian Gottlieb Kühn geschmückt. Im Jahr 1843 wurde durch den Architekten Woldemar Hermann ein Zugang zur besseren Erreichbarkeit der Terrasse von der großen Fischergasse (ab 1849 Münzgasse) aus geschaffen und 1890/94 ein weiterer vom Georg-Treu-Platz. Die unterhalb der Brühlschen Terrasse verlaufende Straße Terrassenufer wurde 1820 angelegt. Im Jahr 1878 erfolgten Durchbrüche zur Münzgasse und 1890 zur Brühlschen Gasse. Die ehemaligen Brühlschen Bauten mussten Ende des 19. Jahrhunderts/Anfang des 20. Jahrhunderts der heutigen Bebauung weichen. Der Abzug ist spiegelverkehrt, da er als Negativ für einen Lichtdruck diente!

Object Name
Brühlsche Terrasse am Elbufer
Source
Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Copyright Notice
CC BY-NC-SA

Metadata

File Size
289.96kB
Image Size
1000x779
Resolution Unit
inches
X Resolution
96
Y Resolution
96
Encoding Process
Baseline DCT, Huffman coding
Bits Per Sample
8
Color Components
3
Y Cb Cr Sub Sampling
YCbCr4:2:0 (2 2)