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Hexe

Als Hexe wird in Märchen, Mythen und im Volksglauben eine mit Zauberkräften ausgestattete Frau bezeichnet, die Schadenzauber ausüben kann.

In der europäischen Kultur wurde sie seit dem späten Mittelalter klassischerweise in einer Verbindung in Form eines Paktes oder einer Buhlschaft mit Dämonen oder dem Teufel gesehen, wobei auch weitere Kriterien hinzugefügt wurden.

In der antiken Literatur tauchen „Hexen“ als zauberkräftige Menschenfrauen wie Kirke und Medea auf, die mit Magie und Giften angeblich Menschen und Tiere verzaubern konnten. Ovid erzählte in den Fasti von Strigae, anthropomorphen, hexenartigen Frauengestalten, und Horaz erfand die Canidia, eine Hexe, die in dieser Geschichte den allerdings schon bekannten Akt des Infantizids ausüben will, um einen Liebestrank zu brauen.

Objekte und Visualisierungen

Beziehungen zu Objekten

Harz: Perspektivische Vorstellung des Blocken oder Blockenbergs (Brocken), 1749Gerhard W.: HexchenHexenRelation/ Oder Beschreibung so Anno 1669. den 23. Martij in der Römischen Reichs=Statt Augspurg ge=/ schehen/ von einer Weibs=Person/ welche ob grausamer und erschroecklicher Hexerey (...) zu Aschen verbrennt/ ist worden.Goetheblatt zur Erinnerung an die Goethefeier auf dem Brocken am 10. Okt. 1927
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