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Winckelmann-Museum Stendal Grafik von der Renaissance bis zu Klassizismus und Romantik [WM-VI-b-e-170]

Der Eid und das Kind in spe (Eine Gerichtsszene)

Der Eid und das Kind in spe (Eine Gerichtsszene) (Winckelmann-Museum Stendal CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Winckelmann-Museum Stendal (CC BY-NC-SA)

Description

Text u.M.: Woman swearing a child
u.l.: W. Hogarth pt.
u.r.: Riepenhansen fec.

Das Bild stammt von dem sozialkritischen britischen Maler und Grafiker William Hogarth (1697-1764).
Das Bild zeigt das englische Rechtsverfahren zur Bestimmung einer Vaterschaft bei unehelichen Geburten. Der Schauplatz ist das Zimmer des Magistrats Sir Thomas de Veil. Er selbst sitzt an einem Pult in der Mitte des Bildes. Neben ihm sitzt seine kleine Tochter, die ihrem Hund Männchen machen beibringt. Vor de Veil steht eine hochschwangere junge Frau, gestützt von einem jungen Mann, wahrscheinlich dem echten Vater des Kindes. Im Hintergrund sieht man einen reichen alten Mann, der von seiner Frau ausgeschimpft wird. Wahrscheinlich wurde er von der jungen Frau beschuldigt der Vater des ungeborenen Kindes zu sein.
Das Gesetz sah vor, dass ein schwangeres unverheiratetes Mädchen vor einem Magistrat auf eine Bibel schwören konnte, wer der Vater ihres Kindes war. Dies wurde ohne weitere Überprüfung als wahr hingenommen.

Material/Technique

Kupferstich

Measurements

Bild: 19,5 x 15 cm/ Blatt: 35,7 x 26,7 cm

Printing plate produced ...
... Who:
Intellectual creation ...
... Who:

Literature

Keywords

Object from: Winckelmann-Museum Stendal

Das Winckelmann-Museum wird seit 2000 von der Winckelmann-Gesellschaft getragen. Die Winckelmann-Gesellschaft geht auf eine kontinuierliche Pflege ...

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